Héctor Lavoe

Eigentlich Héctor Juan Pérez Martínez, ist am 30. September 1946 in Puerto Rico geboren, verstarb am 29. Juni 1993 in New York, war ein puertoricanischer Komponist und Sänger.
Hector Lavoe wuchs im Stadtteil San Antonio der puertoricanischen Stadt Ponce auf. Er war schon seit seiner Jugend an der Musik interessiert und sang schon mit 14 Jahren in einer puertoricanischen Gruppe. Mit 17 Jahren ging er nach New York um seine Zukunftsaussichten zu verbessern und mehr aus seinem Talent zu machen.
In New York wurde der Musiker Johnny Pacheco auf Lavoe aufmerksam. Zunächst sang Lavoe nur aushilfsweise bei Auftritten. Während dieser Zeit began Pacheco Musiker für sein neues Fania-Label anzuwerben. Pacheco stellte Lavoe dem Posaunisten Willie Colón vor. Lavoe und Colon arbeiteten in der Folge über acht Jahre zusammen und nahmen 10 Alben auf. Lavoe und Colon kombinierten dabei Salsa, tradionelle Afrokubanische Musik, Cumbia, Merengue sowie Jazz. In den Texten nahm Lavoe bezug auf nahezu alle Aspekte der Afro-karibischen Kultur und Religion vom Katholozismus bis zur Santeria.
Mit dem Weggang von Willie Colón löste sich diese Gruppe auf und Héctor Lavoe begann eine Solokarriere. Grosse Erfolge in dieser Zeit waren z.B. Periódico de ayer und El cantante.
Zu Beginn der 1980er Jahre sank seine Popularität und für Héctor Lavoe begann eine Zeit voller Tragödien und Exzesse. Der Mord an seiner Schwiegermutter sowie die Tode seines Bruders (bei einem Autounfall) sowie der Unfalltod seines Sohnes und der Bruch seiner Beine bei einem Sprung aus dem Fenster seines brennenden Appartments in Queens waren Erlebnisse die ihn, verstärkt durch seine Drogensucht, in schwere Depressionen stürzten.
1988 stürzte er sich in Bayamón, Puerto Rico aus dem zweiten Stock des Hotels El Condado. Er überlebte den Sturz, war aber in der Folge durch diesen Zwischenfall schwer gezeichnet. Durch seinen Vertrag war er gezwungen selbst in diesem Zustand noch weitere Konzerte zu geben.
Durch die finanziellen Probleme, in denen er sich am Ende seiner Karriere befand, wurden seine Depressionen noch weiter verstärkt, was zu seinem endgültigen Absturz führte.
Er starb am 29. Juli 1993 im Memorial Hospital in Queens, New York an AIDS und wurde auf dem Saint Raymond Friedhof in Queens beerdigt.
Neun Jahre später wurde sein Leichnam, wie es sein Wunsch gewesen war, in seine Geburtsstadt Ponce überführt.
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